28. Leipzier Triathlon - Windspiele

28. Leipziger Triathlon mit Roger Pieruschka, Yvonne Most und Heiko GerstäckerMit einer Athletin und fünf Athleten ging der RSV zahlreich vertreten an den Start dieser traditionsreichen Veranstaltung. Während sich Yvonne Most, Roger Pieruschka, Sven Oehler, Wolf-Dietrich Walter und Heiko Gerstäcker auf der olympischen Distanz dem Schmerz und der Freude eines solchen Wettkampfes hingaben, versuchte Mario Chemnitz sein Glück auf der Fitnessdistanz......

Das Schwimmen gab eine Vorahnung von den Windverhältnissen auf der Radstrecke. Entsprechend durchwachsen waren die Zeiten für die zu schwimmende Strecke am Ende. Allerdings erlebte Roger hier einen Höhepunkt seiner Triathlonkarriere mit einer bisher für ihn noch nicht erreichten Schwimmzeit über 1550m (Da hat das Training beim Kyffhäuser Triathlon doch etwas gebracht:-).

Geringes Zeitbudget… Bericht Kyffhäuser Triathlon

…da muss man sich was einfallen lassen. Vorbereitung auf verschiedene Prüfungen und mal kurz ein Triathlon am Kyffhäuser.

Gleich beim Schwimmen konnte ich feststellen, dass flache, windanfällige Gewässer vollkommen anders reagieren als tiefe, dass der Wind eine vollständige Durchmischung des Wassers ermöglicht und Effekte entstehen, die ich bisher nicht für möglich gehalten hatte. Kurz - mein theoretisches Wissen in Vorbereitung auf die Prüfung zur Hydrologie konnte ich in Form eines „Praktikums“ beim Kelbraer Bergtriathlon vertiefen. Ich weiß jetzt ganz genau, welche Auswirkungen Wind, Schlamm und Algen haben. Leider war bei aller Theorie und Praxis meine Schwimmleistung bei diesem Wellengang noch bescheidener als sonst und der Veranstalter hatte wahrscheinlich nicht nur Angst um mich - das Schwimmen durfte nach einer 750 m Runde für alle beendet werden. Als dann noch nach einer eigentlich ebenfalls indiskutablen Radzeit auf einer nicht nur bergigen sondern auch noch „stürmischen“ Strecke bekannt gegeben wurde, dass ich als 2.Frau in den Wechselgarten kam, war ich schon etwas überrascht. Die Position verlor ich jedoch beim Wechsel und lief auf Rang 3 mit großem Abstand als Verfolgerin. Ich hatte sie nicht mal in Sichtweite auf einer ewig weit einsehbaren Laufstrecke! Am Wendepunkt der ersten Runde waren es mehr als 200 m - und normalerweise aussichtslos. Aber ich konnte mich rankämpfen und hatte sie in der 3. Runde plötzlich direkt vor mir. Allerdings muss ich noch ein bisschen üben, um mit so einer Situation richtig umgehen zu können - die 4. Runde - spannend bis zum Schluss und es hatte noch gereicht – 2. Platz – hab` mich riesig gefreut!

Und die Prüfung? ...nicht ganz so spannend, aber bestens.

Yvonne Most

Ferropolis…

Ferropolis 2011 im Mitteldistanz (Triathlon) mit Heiko Gerstäcker (li.) und Roger Pieruschka… wir wollten nicht nochmal mitmachen und standen trotzdem dieses Jahr wieder in Ferropolis am Start. Diesmal schien die Organisation doch merklich besser zu sein, also entschloss man sich dann doch noch zur Registrierung.

Es war erfolgreich! Heiko Gerstäcker hat die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und 21 km Lauf) in seiner persönlichen Bestzeit (5:10 Std.) absolviert und hatte deshalb allen Grund zur Freude! Bei Roger lief es dieses Jahr nicht ganz so fix, aber stellt man den bisherigen Trainingsaufwand zur absolvierten Zeit von 5:15 Std. gegenüber, ist das insgesamt o.k. Yvonne hat dieses Jahr sportlich nicht all zuviel zu Wege gebracht, da momentan andere Prioritäten gesetzt werden. Aber 1 Tag vor der Veranstaltung entschloss sie sich doch noch, wenigstens bei der Olympischen Distanz (1,5 km S; 40 km R und 10 km L) mitzumachen. Mal sehen… die Konkurrenz war nicht so stark, die Prämien lockten und eigentlich kann der Rücken maximal noch mehr schmerzen – oder es geht weg.

Platz 2 ! - Beim Triathlon auf dem Podium zu stehen und nicht nur den obligatorischen Altersklassen-Sieg mitzunehmen ist dann doch schön!

 … Startgelder sind rein und dem Rücken geht`s auch wieder gut.

Yvonne Most

Swim and run - 25.06. am Kulki

Kurze Zusammenfassung...

  • Witterung: Vor dem Start sehr frisch, während des Wettkampfes allerdings recht angenehmen.
  • Teilnehmer: Mehr als 200, neuer Rekord! 
  • Schwimmen: Auf den 1200-1300m hatte man ausreichend Gelegenheit, den Wasserschatten seines/r Neben- oder Vordermann/-frau kraftsparend zu nutzen, wohl wissend, dass es noch eine Laufrunde über 7,5km geben wird.
  • Wechsel: Lerne ich in diesem Leben nicht mehr, ca. 1:00min vergeigt. Reissverschluß vom Neo klemmte. Laufschuhe waren nicht weit genug geöffnet.  
  • Laufen: Ich rannte was ging, konnte aber nicht verhindern, dass mich mal wieder mehr Aktive überholten als ich einholte.
  • Am Ende standen brutto 55:17 min 
  • Gratulation an Wolf-Dietrich Walter, der mit 1:00:04 h nur knapp an der 1h-Marke scheiterte.
  • Kristin Dörfer startet in einer Damenstaffel als Schwimmerin. Diese erreichte die hervorragende Endzeit von 52:25 min. 

Beste Grüße und eine erfolgreiche Woche

Heiko Gerstäcker

Triathlon Halle - Sprintdistanz

Hallo zusammen,

nachfolgend eine kurze Zusammenfassung zum heutigen Triathlon in Halle Osendorf.

Überraschung: Neoprenverbot - Wasser zu warm! Tatsächlich war es eine ziemlich lauwarme Brühe.

Schwimmen: Es ging von Start weg ziemlich zur Sache. Man musste ordentlich Hiebe einstecken und konnte auch austeilen. Verloren ging keiner.

Rad: Uff! Windschatten erlaubt, war trotzdem platt, fuhr in einer Gruppe und wurde aufgefordert mich auch mal an der Führungsarbeit zu beteiligen. Konnte nur matt abwinken. Zum Ende hin kam mir eine Idee: Schuhe schon während der Fahrt ausziehen. Machte ich dann auch. Blöd nur, dass ich mit dem rechten Fuß noch nicht aus dem Schuh heraus war, bereits stand und gleichzeitig nach rechts kippte. Ein freundlicher Rennhelfer half mir dann wieder auf die Beine. Danke unbekannterseits.

Laufen: Profiliert und naturbelassen. Einfach nur Genuss!

Endzeit: 1:05:47 h

Fazit: Jederzeit wieder!

Sportliche Grüße

Heiko Gerstäcker   

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