32. LVB Triathlon Leipzig - Kulkwitzer See

32. LVB Triathlon Leipzig 2015…war doch schön so ein Vereinsausflug zum Kulki zur 32. Auflage des LVB Triathlon. Gutes Wetter, beste Stimmung viele bekannte Gesichter und zum Schluss die Freude was geschafft zu haben!!!

Und das liest sich so ...

  • Mike (Götze) hatte sein Debüt beim Triathlon am Kulkwitzer See und mit 2:39:37 (AK Platz 17) doch schon mal ein riesiges ! gesetzt;
  • Christoph (Kubick) mit 2:27:35 (AK Platz 25) den vereinsbesten Rad-Split mit 1:09:10 Std. und den besten Wechselzeiten hingelegt;
  • Roger (Pieruschka) mit 2:24:12 (AK Platz 2) eine super Leistung im Schwimmen gezaubert – im Vereinsranking die beste Schwimmzeit mit 0:27:46 Std und
  • Yvonne (Most) mit 2:31:31 (Gesamt Platz 8 und AK Sieger) und bester Laufzeit in der internen Vereinswertung mit 0:42:17 Std. !
  • In der Fitness-Distanz startete Axel Keusch - Endzeit 1:14:50 Std., 2. In der AK!! mit starken Rad- und Laufzeiten (36 min / 20:50 min)

Yvonne Most mit erfolgreichem Ironman auf Hawaii

Yvonne Most in Hawaii - Ironman 2014Eine erfolgreiche Premiere beim Ironman auf Hawaii feierte Yvonne Most. Überglücklich erreichte sie nach 12:29:11 h das Ziel als 27. ihrer Altersklasse bei den Weltmeisterschaften auf der Vulkaninsel im Pazifik.

Nach der ersten Teildisziplin, dem Schwimmen über 3,85 km hatte sie noch auf Rang 55 gelegen. Die starke Strömung und hoher Wellengang machte es den Athletinnen und Athleten nicht leicht. Auch die Radstrecke hatte es in sich. Wind und Hitze in den Lavafeldern forderte alles. Nach 6:34:25 h über die Distanz von 180 km machte sie schon einen Sprung nach vorn. Auch beim abschließenden Marathon setzte sie ihre Aufholjagd fort und kam nach weiteren 4:09:08 h unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer im Ziel in Kailua Kona an.

Herzlichen Glückwunsch!

Zeitungartikel auf RSV Speiche - Facebook

IRONMAN – Anything is possible (2)

Ironman – Frankfurt European Championchips 2014 - Siegerehrung.

War das ein Tag! – ich hatte den ganzen Abend noch ein breites Lächeln im Gesicht. Hals, Knie und sonstiges – alles war vergessen. Diese Ergebnisse - wir waren zwar erschöpft, aber unheimlich stolz!

Ich war 2. in meiner Altersklasse, unter 11 Stunden und konnte mich extra noch an meiner Radzeit von 5:23 Std. (Schnitt 33,5) erfreuen. Nach dem Radsplitt hatte ich sogar virtuell mit 10 min Vorsprung die Führung übernommen! Außerdem konnte ich mal wieder zur Siegerehrung. Das ist doch was und beim IRONMAN auch anders als man das von anderen Wettkämpfen kennt. Da gibt`s einen Tag später eine Festveranstaltung, wo alle Athleten separat in ihren Altersklassen geehrt werden. Natürlich auch die Profis. Es ist ein Erlebnis auf dem Podium zu stehen. Nach der Ehrung kommt aber das Wichtigste – die Slotvergabe für den IRONMAN World championchips Hawaii – und das ist mein Traum!

Heimrennen am Kulki

Wie jedes Jahr am 3. Julisonntag trifft man sich am Kulkwitzer See zum Triathlon. Hier startet alles, was Rang und Namen hat oder schaut zumindest zu, so dass regelrecht Fanclubs entstehen und man von vielen kräftig, lautstark und namentlich angefeuert wird.

Es macht immer wieder Spaß in Leipzig zu starten, auch wenn die Ambitionen was zu gewinnen oder Superplatzierungen einzufahren zweitrangig sind. Wichtig sind die gute Stimmung und das Wiedersehen der Athleten. Besonders schön sind auch die Durchsagen von Andy Clauß – dem Moderator, der sich wie kein zweiter in der Szene auskennt und gefühlte 75 mal die Speiche-Teilnehmer erwähnt und alle Meriten aufführt.

Punkt 11 fiel der Startschuss zum Olympischen Triathlon und die Jagd begann – aber wie wir alle wissen, wird am Ende abgerechnet. Vier von der Speiche liefen mit respektablen Zeiten ein – Sven Oehler – 2:19 Std.; Roger Pieruschka 2:22 Std. (p.B.); Christoph Kubick 2:26 Std. und Yvonne Most 2:28 Std. (p.B.).

IRONMAN – Anything is possible

Roger Pieruschka und Yvonne Most beim Ironman in Hawaii 2014Darauf trainiert man und weiß, dass man sich auf den härtesten Tag des Jahres einlässt. Es passiert ja immer irgendwas, so brachte mich in der Vorbereitung so manches Wehwehchen aus dem Trainingstakt, ab Mai dann ein geprelltes Knie, was nicht schlimm war, aber weder zum Radfahren, noch zum Laufen taugte. Warten, Geduld, positiv denken – Mut zur Pause – es grenzte eigentlich an Leichtsinn. Endlich, 2 Wochen vor dem Event konnte ich wieder ans richtige Training gehen und am Montag in der Rennwoche sagen, ja ich kann starten und komme auch an. Allmählich kam sowas wie Vorfreude auf. Letzter Materialtest, nochmal eine kleine Laufeinheit – alles gut, geht, passt.

Es konnte losgehen wenn es da nicht noch was gab…ich bekam Halsschmerzen, konnte nicht schlucken, es schwoll mir im wahrsten Sinne der Kamm- Dienstag vor dem großen Wochenende. Ich fand`s zum Verzweifeln – Salbeitee war jetzt ständiger Begleiter. Zu Hause erreichte die Stimmung ihren Tiefpunkt – getrennte Zimmer, bloß nicht anstecken. Hat leider aber nicht geklappt, ab Donnerstag kratzte es dann auch Roger im Hals – wir sprachen nicht mehr miteinander. Starten wir überhaupt? Es sah nicht so aus, holten aber doch unsere Startunterlagen. Der obligatorische Rucksack trug die schöne Aufschrift„IRONMAN Frankfurt European Championchip -Anything is possibele“ – nichts ist unmöglich. Während sich die Athleten ihren letzten Schliff holten und am Mainkai liefen und radelten und sicherlich auch mehrmals den Langener Waldsee durchquirltengurgelten wir um die Wette, tranken literweise Salbeitee und pürierten unser Essen.

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