Heimrennen am Kulki

Wie jedes Jahr am 3. Julisonntag trifft man sich am Kulkwitzer See zum Triathlon. Hier startet alles, was Rang und Namen hat oder schaut zumindest zu, so dass regelrecht Fanclubs entstehen und man von vielen kräftig, lautstark und namentlich angefeuert wird.

Es macht immer wieder Spaß in Leipzig zu starten, auch wenn die Ambitionen was zu gewinnen oder Superplatzierungen einzufahren zweitrangig sind. Wichtig sind die gute Stimmung und das Wiedersehen der Athleten. Besonders schön sind auch die Durchsagen von Andy Clauß – dem Moderator, der sich wie kein zweiter in der Szene auskennt und gefühlte 75 mal die Speiche-Teilnehmer erwähnt und alle Meriten aufführt.

Punkt 11 fiel der Startschuss zum Olympischen Triathlon und die Jagd begann – aber wie wir alle wissen, wird am Ende abgerechnet. Vier von der Speiche liefen mit respektablen Zeiten ein – Sven Oehler – 2:19 Std.; Roger Pieruschka 2:22 Std. (p.B.); Christoph Kubick 2:26 Std. und Yvonne Most 2:28 Std. (p.B.).

IRONMAN – Anything is possible (2)

Ironman – Frankfurt European Championchips 2014 - Siegerehrung.

War das ein Tag! – ich hatte den ganzen Abend noch ein breites Lächeln im Gesicht. Hals, Knie und sonstiges – alles war vergessen. Diese Ergebnisse - wir waren zwar erschöpft, aber unheimlich stolz!

Ich war 2. in meiner Altersklasse, unter 11 Stunden und konnte mich extra noch an meiner Radzeit von 5:23 Std. (Schnitt 33,5) erfreuen. Nach dem Radsplitt hatte ich sogar virtuell mit 10 min Vorsprung die Führung übernommen! Außerdem konnte ich mal wieder zur Siegerehrung. Das ist doch was und beim IRONMAN auch anders als man das von anderen Wettkämpfen kennt. Da gibt`s einen Tag später eine Festveranstaltung, wo alle Athleten separat in ihren Altersklassen geehrt werden. Natürlich auch die Profis. Es ist ein Erlebnis auf dem Podium zu stehen. Nach der Ehrung kommt aber das Wichtigste – die Slotvergabe für den IRONMAN World championchips Hawaii – und das ist mein Traum!

Rennbericht Triathlon Moritzburg von Steffen Kern

Barockman Moritzburg - Staffel Landistanz Triathlon - Jörg Rosenbaum, Steffen Kern und Phil Goldberg (v.l.)Teilnehmer meiner Staffel-Triathlon Mannschaft: (Langdistanz)
Schwimmer mit 3,6 km – Phil Goldberg
Radfahrer mit 189 km – Steffen Kern
Läufer mit ca. 42 km – Jörg Rosenbaum

Die komplette Mannschaft ist hörgeschädigt.

Da ich mein Fahrrad schon am Vortag abgeben musste, fehlte mir jegliche Vorbelastungen. Ich versuchte mich durch Gymnastik aufzuwärmen, während Phil noch schwamm.

Phil Goldberg kam als Erster mit einer Zeit von 54 min aus dem Wasser und anschließend konnte ich, nachdem wir unseren Transponder umplatziert hatten, starten.

IRONMAN – Anything is possible

Roger Pieruschka und Yvonne Most beim Ironman in Hawaii 2014Darauf trainiert man und weiß, dass man sich auf den härtesten Tag des Jahres einlässt. Es passiert ja immer irgendwas, so brachte mich in der Vorbereitung so manches Wehwehchen aus dem Trainingstakt, ab Mai dann ein geprelltes Knie, was nicht schlimm war, aber weder zum Radfahren, noch zum Laufen taugte. Warten, Geduld, positiv denken – Mut zur Pause – es grenzte eigentlich an Leichtsinn. Endlich, 2 Wochen vor dem Event konnte ich wieder ans richtige Training gehen und am Montag in der Rennwoche sagen, ja ich kann starten und komme auch an. Allmählich kam sowas wie Vorfreude auf. Letzter Materialtest, nochmal eine kleine Laufeinheit – alles gut, geht, passt.

Es konnte losgehen wenn es da nicht noch was gab…ich bekam Halsschmerzen, konnte nicht schlucken, es schwoll mir im wahrsten Sinne der Kamm- Dienstag vor dem großen Wochenende. Ich fand`s zum Verzweifeln – Salbeitee war jetzt ständiger Begleiter. Zu Hause erreichte die Stimmung ihren Tiefpunkt – getrennte Zimmer, bloß nicht anstecken. Hat leider aber nicht geklappt, ab Donnerstag kratzte es dann auch Roger im Hals – wir sprachen nicht mehr miteinander. Starten wir überhaupt? Es sah nicht so aus, holten aber doch unsere Startunterlagen. Der obligatorische Rucksack trug die schöne Aufschrift„IRONMAN Frankfurt European Championchip -Anything is possibele“ – nichts ist unmöglich. Während sich die Athleten ihren letzten Schliff holten und am Mainkai liefen und radelten und sicherlich auch mehrmals den Langener Waldsee durchquirltengurgelten wir um die Wette, tranken literweise Salbeitee und pürierten unser Essen.

16. Tannenberg Teamtriathlon

Christiane Wolf beim 16. Tannenberg Teamtriathlon 2012Beim 16. Tannenberger Teamtriathlon ging es am 14. Juli in bewährter Formation vom Heavy 24 wieder als Team biker-boarder.de an den Start. Eva übernahm heute den Part als Schwimmerin, ich auf dem Bike und Theresa in ihrer “Home”-Disziplin als Läuferin. Wir hatten uns ein ordentliches Programm vorgenommen und wollten gleich auf der Medium- (550 m – 18 km – 8 km) und auf der Ministrecke (330 m – 8 km – 4 km) hintereinander starten.

13.30 Uhr fiel der Startschuss für den ersten Triathlon. Angefeuert von unseren Fans am Streckenrand – Steffen, Bettina und Matze – kam Eva als zweite Gesamt und 1. Frau aus dem Wasser. Zwar musste sie keine Höhenmeter wie Theresa und ich bewältigen, sich dafür aber durchschlagen und eingebaute Tauchschikanen im Wasser überwinden. Nun musste ich versuchen auf dem anspruchsvollen Kurs diesen Vorsprung zu halten. Die ersten 3 km der vier Mal zu bewältigenden Runde ging es nur bergauf und – was ich besonders liebe – meistens mit knackigen 15% oder auch mal ein bisschen mehr. Die übrigen flacheren Streckenabschnitte und auch bergab waren hervorragend mit Matsch und Wasserlöchern präpariert, so dass die gesamte Strecke einige fahrtechnische Fähigkeiten abverlangte und es nie langweilig wurde. Auf der letzten Runde tauchte unerwartet plötzlich Laura Hofmüller vom Team TBR Biehler und Komplizinnen hinter mir auf und bergauf musste ich sie leider ziehen lassen. Dennoch kniff ich nochmal die Arschbacken zusammen und konnte ihren Vorsprung mit einer Minute einigermaßen gering halten. Kein Problem für Theresa! Schnell hatte sie den Rückstand wieder aufgeholt und schaffte es am Ende mit knapp 5 Minuten Vorsprung den Sieg für uns zu holen!

15.30 Uhr: Die Ministrecke war jetzt nur noch Zugabe. Gut gestärkt durch die kostenlosen Getränke und Kuchen vor Ort ging es für uns in Runde zwei. Eva souverän wie zuvor kam wieder als Zweite aus dem Wasser. Die Radstrecke war nun zum Glück stark eingekürzt und statt des langen Steilanstiegs galt es nur einen kürzeren Zieher und die bekannte matschige Abfahrt fünf Mal zu absolvieren. Da kein weiteres Frauenteam gemeldet hatte, rollten mich nur einige Männerfahrer auf. Nach der vorhergehenden Belastung war ich schließlich froh wieder in der Wechselzone anzukommen und Theresa abschlagen zu können. Alles in allem haben wir hier alle drei nochmal eine solide Leistung abgeliefert und wurden bei der Siegerehrung auch nochmal mit einem kleinen Sachpräsent belohnt.

Fazit: Eine sehr schöne Veranstaltung mit familiärem Charakter! Tolle Stimmung und Anfeuerungsrufe am Streckenrand inklusive!

Christiane Wolf

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